Artikel im Anzeiger vom 16.9.09

Seit 2001 verzaubert die Zwischenwelt – Luzerns Hexenladen – die Schweiz, davon seit vier Jahren das Luzerner Bruchquartier. An der Bruchstrasse 47 wird den Interessierten rasch bewusst, das Hexen heutzutage ein durchaus modernes Leben leben und das sich auch das Magieverständnis geändert hat. Denn Magie und Ritual werden in erster Linie zum eigenen Wachstum und Bewusstwerden eingesetzt.

Klischees, wie sie immer noch gerne verbreitet werden, werden in der Zwischenwelt schnell widerlegt, auch wenn Karten- und Ritualberatungen, Kurse und Workshops aber auch die jährlich stattfindende «Hexenschule» einen tief zwischen die Welten tauchen lassen und meist der Selbsterkenntnis- und Selbstfindung dienen.

Die Hexe in der Zwischenwelt ist ein Mann: Wilhelm «Dreamdancer» Haas, bekannt geworden durch Auftritte unter anderem bei «Aeschbacher«oder «Quer». Dreamdancer ist Wicca, ein Hexenweg der sich am Kreislauf der Natur, alten Mythen und moderner Spiritualität orientiert und bei dem Selbstverantwortung, Heilung im Innen und Aussen sowie Individualität im Vordergrund stehen. Alte Pfade in einer modernen Welt.

Im Laden findet der Besucher eine Vielzahl an magischen Amuletten
und Symbolschmuck, Räucherwerk im Offenverkauf, Räucherstäbchen, Ritualzubehör, Öle und Essenzen die nicht nur das Wohlbefinden steigern sollen, sondern die auch verschiedene Prozesse im Leben unterstützen. Tarot- und Orakel – wie etwa die nordischen Runen – dürfen ebensowenig fehlen wie der legendäre «Met» oder Honigwein. Viele Menschen allen Alters schätzen die lockere Atmosphäre, die Auswahl auch an Figuren, Kerzen, magischen Geschenken und tanken so Kraft für den herausfordernden Alltag.

Und so bleibt Luzerns Hexenladen ein magischer Treffpunkt im zauberhaften Bruchquartier. pd

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